Basislack

Die farbgebende Schicht im Basislack-Klarlack-System: Deckvermögen, Effektpigmente und Reparaturplanung.

Welche Aufgabe hat Basislack?

Basislack liefert die Farbe in einem Lacksystem, dessen Farb- und transparente Deckschicht getrennt aufgetragen werden. Grundierung oder anderer freigegebener Untergrund bereitet das Bauteil vor; Basislack erzeugt Farbe, kompatibler Klarlack das vorgesehene Finish. Das ist vereinfacht und keine vollständige Schichtenkarte jedes Autos.

Für Klarlacküberzug vorgesehener Basislack ist allein keine fertige Außenbeschichtung. Nicht mit Einschichtlack verwechseln, der Farbe und vorgesehenes Endfinish in einem anderen System vereint. Auch ein mattes Fahrzeug kann speziell entwickelten matten Klarlack besitzen.

Uni-, Metallic- und Perleffektfarben

Unifarben verwenden nicht dieselben reflektierenden Effektplättchen wie Metallicfarben. Metallic- und Perleffekte reagieren auf Licht und Blickwinkel; die Übereinstimmung muss deshalb aus mehreren Positionen beurteilt werden. Die Namen beschreiben das Aussehen, keine allgemeine Schwierigkeitsrangfolge.

Manche Farben nutzen einen Grundfarbton und eine durchscheinende Effektschicht vor dem Klarlack. Dann verändern Untergrundton und Zahl der Effektgänge das Ergebnis. Nicht so lange weitere Schichten auftragen, bis eine absichtlich durchscheinende Schicht deckend wird.

Deckvermögen und Verarbeitung gehören zum konkreten System

Deckvermögen beschreibt, wie gut die aufgetragene Farbe den vorbereiteten Untergrund verdeckt. Unpassender Untergrundton oder unvollständige Deckung können das fertige Aussehen verändern. Farbformel und Verfahren des gewählten Systems einschließlich vorgeschriebenem Untergrundton nutzen.

Wasser- und lösemittelbasierte Produkte haben andere Vorbereitungs- und Trocknungsanforderungen. Schichtzahl, Verdünner, Pistoleneinstellung und Ablüftzeit nicht übertragen, nur weil beide Basislack heißen.

Warum der Farbcode nur der Anfang ist

Ein Code identifiziert Farbfamilie oder Rezepturreferenz. Varianten, frühere Reparaturen und das aktuelle Finish bleiben zu prüfen. Ein geeignetes Spritzmuster mit benachbartem Lack unter passender Beleuchtung und aus mehreren Winkeln vergleichen. Flüssigkeit im Mischbecher ist nicht das fertige Finish.

Beilackieren erzeugt einen allmählichen Farbübergang zum Bestand. Dafür kann Platz innerhalb des beschädigten oder auf einem benachbarten Teil nötig sein. Es garantiert nicht, dass eine unpassende Rezeptur unsichtbar wird; seine Grenze ist nicht automatisch die Klarlackgrenze.

Vor dem Klarlackauftrag

Deckung, Effektbild, Sauberkeit und vorgeschriebene Klarlackreife prüfen. Bei Verunreinigung oder überschrittenem Überlackierfenster dem Reparaturverfahren des Produkts folgen, statt Schleifen oder Lösemittel zu improvisieren.

Professionelle Spritzarbeit braucht technische und Sicherheitsinformationen des Systems, geeignete Lüftung und vorgeschriebene Schutzausrüstung. Den Reparaturbetrieb bitten, Farbreparaturfläche, Beilackierzone und endgültige Klarlackfläche getrennt zu erklären.

Häufige Fragen

Im Basislack-Klarlack-System liefert Basislack Farbe und Effekt, während die berührte Oberfläche Klarlack ist. Einschichtlacke sind anders aufgebaut.
Ein für dieses System vorgesehener Basislack benötigt den vorgeschriebenen kompatiblen Klarlack. Er ist allein kein fertiges Außenfinish.
Ihr winkelabhängiges Aussehen braucht sorgfältige Kontrolle und Vergleich. Schwierigkeit hängt auch von konkreter Farbe, System, Position und verfügbarem Beilackierraum ab.
Nein. Variante und repräsentatives Spritzmuster am Fahrzeug prüfen. Anwendung und vorgesehene Schichtfolge zählen ebenfalls.

Über diesen Artikel

Autor: 강팀장 · Praktiker

Deutsche Fassung veröffentlicht und geprüft:

Grundlage ist der entsprechende koreanische Artikel. Produktbedingungen und Einschränkungen bleiben erhalten. Redaktionelle Grundsätze.